Verschiedenes

Verschiedenes

Vom Wesen der Heilkräfte – wie geschieht Heilung?

Es gibt Vieles, was uns heilsam ist oder was wir ein Heilmittel nennen. Was jedoch der Eine für ein Heilmittel hält, ist für einen Anderen womöglich Humbug. Was ist die Grundlage für Heilung? Wie geschieht Heilung? Wann brauche ich Pillen, wann eine liebevolle Hand? Warum gibt es so viele verschiedene Heilweisen, die jede bei irgendwem und irgendwann Erfolg zeigen? Wer krank ist, sucht Wege zur Heilung. Oft werden dann Ratschläge erteilt, Empfehlungen zu Therapien ausgesprochen von Menschen, die selbst auf die eine oder andere Weise gesund geworden sind. Wie kann ich selber aus dieser Vielfalt heraus entscheiden, was für mich persönlich der geeignete Weg ist? Welche Kriterien gibt es, um eine passende Therapie auszuwählen? Gesundheit ist die Einheit von Körper, Seele und Geist. Was verstehen wir darunter? Welche Wege gibt es, im Alltag, auch vorsorgend, diese Einheit zu pflegen und zu stärken? Vortrag, seit 2008

Schwingung und Gesundheit

Alles Leben existiert in Rhythmen. Von den Sternen bis zur Zelle pulsiert es. Alle Organe des Menschen leben in jeweils eigenen und zugleich aneinander angepassten Schwingungen. Die moderne Zivilisation dagegen hat Maschinen geschaffen, welche gleichförmige Takte haben. Der Mensch der Gegenwart lebt also im Spannungsfeld zwischen lebendigem Rhythmus und mechanischem Gleichmaß, ständig auf der Suche nach Ausgleich. Wo dieses Gleichgewicht nicht mehr gegeben ist, entwickeln sich Krankheiten, deren Ursachen wir oft nicht auf Anhieb sehen. Auf welche Weise kann der bewusste Blick auf die Rhythmen im Leben unsere Gesundheit verbessern ? Vortrag, seit 2009

Die Rauhnächte

  „Zwischen den Jahren“:  Vom 24.Dezember bis 6.Januar Die Tage und Nächte zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar werden von alters her als herausgehobene Zeit begangen. Eine Zeit, in der nicht gearbeitet und anders gelebt wurde als im übrigen Jahr, Zeit, in der der Himmel offen war, weshalb man drinnen Einkehr hielt, während draußen die Geister spukten. Man verabschiedete das alte Jahr und begrüßte das neue mit Gesten und Gaben für Mensch, Tier und Elemente, sammelte Kraft, und las an jedem Tag das kommende Wetter für einen Monat des neuen Jahres ab. Was ist das besondere an den „Rauhnächten“, welche Bräuche gibt es heute noch, und welch tiefer Sinn liegt in ihnen? Vortrag, seit 2013

Die Landschaft spüren

Die Natur auf einem Spaziergang mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben Exkursion, seit 2014

Harmonie in der Natur und die Gesundheit des Menschen. Mögliche

Antworten auf dringliche Fragen dieser Zeit

Wenn wir krank werden ist etwas mit uns nicht „in Ordnung“. Von welcher Ordnung reden wir da? Das griechischen Wort für Ordnung lautet Kósmos. Das ist das Weltall, in dem wir alle leben. Bei aller Freiheit sind wir Menschen unvermeidbar in größere Zusammenhänge eingebettet. Der Kosmos prägt uns: von den Planeten über die Wochentage bis hin zu Nahrungspflanzen oder dem Mikrokosmos unserer Körperorgane. Einklang mit dieser Ordnung ist gesund und macht glücklich. Es läßt sich tiefe Geborgenheit darin finden. Trennung und Chaos machen unglücklich und krank. Zellen, die ganz aus der Ordnung fallen, verselbständigen sich und werden zu Krebszellen. Wie können wir in einer Welt voller Negativitäten, Spaltungen, Angst und Zerstörung eine gesunde Ordnung in Körper und Seele bewahren, die uns Frieden, Freude und Harmonie schenkt ? Wie findet man als einzigartige Person zum Einklang mit Kosmos und Welt? Was hilft uns, gesund zu bleiben und bei Krankheiten wieder „in Ordnung“ zu kommen? Vortrag, seit 2019

Philosophie

Zukunftsdiskurs Philosophie und Nachhaltigkeit Mit der Liebe zur Weisheit auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: welchen Beitrag kann die Philosophie zur Lösung unserer Zukunftsfragen leisten? Die Mannigfaltigkeit der Bäume und der Zyklus der großen Göttin als Schlüssel zu Weisheit und Wandel Vortrag seit 2011 hier können Sie sich den Flyer zum Vortrag ansehen:

Afrika - Sonne, Staub und Frieden

Anfang 2008 besuchte Dr. Anne Katharina Zschocke ein Entwicklungshilfeprojekt des Bildungswerkes Westafrika e.V. um dort den Einsatz von Mikroorganismen zur Bodenverbesserung und für die Hygiene zu unterrichten. Lesen Sie hier den Bericht der EM-Beratungsreise nach Benin. Von ihren Erlebnissen und dem Leben in einem Dorf im Benin, Westafrika berichtete sie am Freitag, den 4. April 2008 19.30 Uhr im Kath. Pfarrzentrum, 53909 Zülpich St.Peter „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Freitag, den 18. April 2008 um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Tondorf. „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Über die Benin-Reise von Dr. Zschocke erschien am 16. April 2008 ein Bericht in der Kölnischen Rundschau. Zum Nachlesen bitte hier klicken.

Tondorfer Wurzelkinder auf Nußjagd

„Miteinander leben, der Natur auf der Spur“ ist das Motto des Kindergartens Tondorf. Zweimal wöchentlich geht es hinaus ins Freie. Im Herbst diesen Jahres sind die „Wurzelkinder“ den Haselmäusen auf der Spur. Sie sammeln Haselnüsse und forschen nach Knabberspuren, die die Haselmaus hinterlassen hat. Runde Löcher, ringförmig genagt, sind typisch dafür. Im September wurde die „Nußjagd “ ein Forschungsprojekt zur Verbreitung der Haselmaus  in NRW als Aktion der Naturschutzjugend (NAJU) unter Förderung der Nordrhein- Westfalen-Stiftung eröffnet: Im Hardtwald trafen sich die ersten Schulklassen mit dem Team der NAJU NRW und Mitgliedern des NABU-Kreis Euskirchen, um angenagte Nüsse zu suchen. Bald darauf startete unter Leiterin Inge Brand auch der Kindergarten Tondorf die Nußjagd rund ums Dorf. Die Anregung dazu kam von Dr. Anne Katharina Zschocke, die ehrenamtlich im NABU (Naturschutzbund) tätig ist. An einem Projekttag lernten die Kinder morgens, die verschiedenen Baumfrüchte Bucheckern, Eicheln und Nüsse zu bestimmen. Dann verwandelten sie sich selbst in Haselmäuse und forschten in Begleitung von Stoffhaselmaus „Finchen“ unter Sträuchern und Laub am Waldrand. Eine große Modellnuß half beim Bestimmen der Knabberspuren, denn auch Rötel- und Gelbhalsmaus, Specht und Eichhörnchen lieben Nüsse. Kleine Löcher bohrt der Haselnußbohrere, ein Rüsselkäfer in die Nußschale. Ein Märchen verriet den Kindern schließlich, daß auch ein Schatz im Wald vergraben sei. Natürlich wurde er gefunden. Er enthielt für jeden eine goldene Haselnuß und einen Brief, in dem sich die Zwerge bei den Kindergärtnerinnen und den Wurzelkindern für ihre Liebe zur Natur bedankten. Die mit typischen Nagespuren gefundenen Nüsse wurden zur NAJU nach Düsseldorf geschickt und wir warten gespannt, zu hören, ob es sich tatsächlich um Spuren der Haselmaus handelt. Jeder: Einzelne, Familien und Gruppen können noch bis zum 30. April 2010 bei der „Nußjagd“ mitmachen. Vielleicht entdecken wir in unserer Gemeinde noch mehr Spuren der Haselmaus? Faltblätter zur Aktion liegen im Naturzentrum in Nettersheim aus. Weitere Infos gibt es unter der NAJU-Seite www.nussjagd-nrw.de.
Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd

Aktion schwalbenfreundliches Haus

Schwalben leben schon seit Jahrtausenden als Kulturfolger mit dem Menschen am und im Haus. Sie haben ihr Schicksal damit als Schutzbefohlene in die Hände der Menschen gelegt. Die an Fassaden nistenden Mehlschwalben, wie auch die in Ställen, Carports oder Schuppen nistenden Rauchschwalben sind aber  hierzulande neuerdings in ihren Beständen gefährdet. Der NABU- Landesverband Nordrhein Westfalen hat zur Unterstützung der Schwalben beschlossen, ein positives Zeichen zu setzen und diejenigen Menschen und Häuser auszuzeichnen, bei und an denen die Glücksbringer willkommen sind.
Foto: G. Lessenich Foto: A. Raith
Anne Katharina Zschocke und NABU- Pressereferent Günter Lessenich überreichen die Auszeichnung an Bernd und Sigrid Henke-Elschner in Nettersheim, die sich seit vielen Jahren um Schwalbenschutz verdient gemacht haben.
Herr Zimmers aus Blankenheim- Wald hat an Haus und Hof 72 Nisthilfen für Schwalben angebracht und freut sich über die Auszeichnung durch den NABU- Landesverband NRW.

Frühlingsspaziergang mit Umweltminister Uhlenberg

Zum Auftakt der Aktion Frühlingsspaziergänge wanderte Umweltminister Eckhard Uhlenberg am 30. März 2010 mit Prominenten aus der Eifel ein Stück des Kräuterweges, der Nettersheim und Bad Münstereifel verbindet. Er eröffnete damit die Frühlingsspaziergänge der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen (NUA), über die er die Schirmherrschaft übernommen hat. Bei der Auftaktveranstaltung wanderte man unter der Leitung der „Mutter der Kräuterpädagogik“  Brigitte Klemme vom Petershof der Kartsteinhöhe bis ins Urfttal. „Die Spaziergänge machen Lust, die erwachende Natur mit allen Sinnen zu erleben", sagte Uhlenberg. Die NUA richtet die Frühlingsspaziergänge mit Partnern vor Ort, wie Vereinen, Verbänden, Naturparken und Bildungseinrichtungen aus und ermöglicht damit vielen Menschen nach dem Winter ein Naturerlebnis unter kompetenter Anleitung.
A.K. Zschocke mit Umweltminister Uhlenberg Frühlingsspaziergang mit Umweltminister Uhlenberg
Kräuterpädagogin Brigitte Klemme, Vertreter des Landrates Manfred Poth, Anne Katharina Zschocke, Bürgermeister Büttner, Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (v.li.)
Anne Katharina Zschocke zeigt Umweltminister Eckhard Uhlenberg die weiblichen Blüten der Haselnuß

Zitate und ihre Herkunft

Es gibt Sätze, die als Zitate von berühmten Persönlichkeiten gelten, obwohl deren Herkunft nicht bewiesen ist oder von jemandem Anderes stammt. Sie werden Menschen in den Mund gelegt, um sich deren Autorität zunutze zu machen. Die Herkunft des angeblich vom griechischen Arzt Hippokrates zitierten Satzes: „Eure Nahrung soll Heilmittel und eure Heilmittel Nahrungsmittel sein.“ ist nicht bei ihm nachweisbar. Er ist weder in den überlieferten Worten des Hippokrates noch in den Schriften der Ärzteschule von Kos zu finden. * Der von 45 bis 120 n. Chr. in Griechenland als Gelehrter, Priester und Politiker lebende Plutarch schrieb in den Gesundheitsvorschriften seiner „Moralia“ (Kapitel 11;132,19) den Satz:  „Der Wein ist unter den Getränken das hilfreichste, unter den Arzneimitteln das angenehmste und unter den Nahrunsmitteln das schmackhafteste“. Die Herkunft der falsch übersetzen Fassung „Das Bier ist unter den Getränken das hilfreichste...“ scheint eine Vereinnahmung zu sein und findet sich als Werbung gerne bei Brauereien. * Dem griechischen Philosophen Parmenides aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird der Satz: „Gib mir ein Mittel, Fieber zu erzeugen und ich heile jede Krankheit“  in die Feder gelegt. Man findet auch die Fassung „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen...“. Zu diesem Zweck wird Parmenides gleich noch fälschlicherweise zum „Arzt“ erkoren. Diese Herkunft ist falsch. Von Parmenides wurde als alleiniges Werk die tiefsinnige Schrift „Über die Natur“ überliefert, in der nichts über Fieber steht. Auch beim griechischen Philosophen Platon (5.Jh.v.Chr), der ein philosophisches Lehrgedicht mit dem Titel „Parmenides“ schrieb, ist der Satz nicht zu finden.

Verschiedenes

Vom Wesen der Heilkräfte – wie

geschieht Heilung?

Es gibt Vieles, was uns heilsam ist oder was wir ein Heilmittel nennen. Was jedoch der Eine für ein Heilmittel hält, ist für einen Anderen womöglich Humbug. Was ist die Grundlage für Heilung? Wie geschieht Heilung? Wann brauche ich Pillen, wann eine liebevolle Hand? Warum gibt es so viele verschiedene Heilweisen, die jede bei irgendwem und irgendwann Erfolg zeigen? Wer krank ist, sucht Wege zur Heilung. Oft werden dann Ratschläge erteilt, Empfehlungen zu Therapien ausgesprochen von Menschen, die selbst auf die eine oder andere Weise gesund geworden sind. Wie kann ich selber aus dieser Vielfalt heraus entscheiden, was für mich persönlich der geeignete Weg ist? Welche Kriterien gibt es, um eine passende Therapie auszuwählen? Gesundheit ist die Einheit von Körper, Seele und Geist. Was verstehen wir darunter? Welche Wege gibt es, im Alltag, auch vorsorgend, diese Einheit zu pflegen und zu stärken? Vortrag, seit 2008

Schwingung und Gesundheit

Alles Leben existiert in Rhythmen. Von den Sternen bis zur Zelle pulsiert es. Alle Organe des Menschen leben in jeweils eigenen und zugleich aneinander angepassten Schwingungen. Die moderne Zivilisation dagegen hat Maschinen geschaffen, welche gleichförmige Takte haben. Der Mensch der Gegenwart lebt also im Spannungsfeld zwischen lebendigem Rhythmus und mechanischem Gleichmaß, ständig auf der Suche nach Ausgleich. Wo dieses Gleichgewicht nicht mehr gegeben ist, entwickeln sich Krankheiten, deren Ursachen wir oft nicht auf Anhieb sehen. Auf welche Weise kann der bewusste Blick auf die Rhythmen im Leben unsere Gesundheit verbessern ? Vortrag, seit 2009

Die Rauhnächte

  „Zwischen den Jahren“:  Vom 24.Dezember bis 6.Januar Die Tage und Nächte zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar werden von alters her als herausgehobene Zeit begangen. Eine Zeit, in der nicht gearbeitet und anders gelebt wurde als im übrigen Jahr, Zeit, in der der Himmel offen war, weshalb man drinnen Einkehr hielt, während draußen die Geister spukten. Man verabschiedete das alte Jahr und begrüßte das neue mit Gesten und Gaben für Mensch, Tier und Elemente, sammelte Kraft, und las an jedem Tag das kommende Wetter für einen Monat des neuen Jahres ab. Was ist das besondere an den „Rauhnächten“, welche Bräuche gibt es heute noch, und welch tiefer Sinn liegt in ihnen? Vortrag, seit 2013

Die Landschaft spüren

Die Natur auf einem Spaziergang mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben Exkursion, seit 2014

Harmonie in der Natur und die

Gesundheit des Menschen. Mögliche

Antworten auf dringliche Fragen dieser

Zeit

Wenn wir krank werden ist etwas mit uns nicht „in Ordnung“. Von welcher Ordnung reden wir da? Das griechischen Wort für Ordnung lautet Kósmos. Das ist das Weltall, in dem wir alle leben. Bei aller Freiheit sind wir Menschen unvermeidbar in größere Zusammenhänge eingebettet. Der Kosmos prägt uns: von den Planeten über die Wochentage bis hin zu Nahrungspflanzen oder dem Mikrokosmos unserer Körperorgane. Einklang mit dieser Ordnung ist gesund und macht glücklich. Es läßt sich tiefe Geborgenheit darin finden. Trennung und Chaos machen unglücklich und krank. Zellen, die ganz aus der Ordnung fallen, verselbständigen sich und werden zu Krebszellen. Wie können wir in einer Welt voller Negativitäten, Spaltungen, Angst und Zerstörung eine gesunde Ordnung in Körper und Seele bewahren, die uns Frieden, Freude und Harmonie schenkt ? Wie findet man als einzigartige Person zum Einklang mit Kosmos und Welt? Was hilft uns, gesund zu bleiben und bei Krankheiten wieder „in Ordnung“ zu kommen? Vortrag, seit 2019

Philosophie

Zukunftsdiskurs Philosophie und Nachhaltigkeit Mit der Liebe zur Weisheit auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: welchen Beitrag kann die Philosophie zur Lösung unserer Zukunftsfragen leisten? Die Mannigfaltigkeit der Bäume und der Zyklus der großen Göttin als Schlüssel zu Weisheit und Wandel Vortrag seit 2011 hier können Sie sich den Flyer zum Vortrag ansehen:

Afrika - Sonne, Staub und Frieden

Anfang 2008 besuchte Dr. Anne Katharina Zschocke ein Entwicklungshilfeprojekt des Bildungswerkes Westafrika e.V. um dort den Einsatz von Mikroorganismen zur Bodenverbesserung und für die Hygiene zu unterrichten. Lesen Sie hier den Bericht der EM- Beratungsreise nach Benin. Von ihren Erlebnissen und dem Leben in einem Dorf im Benin, Westafrika berichtete sie am Freitag, den 4. April 2008 19.30 Uhr im Kath. Pfarrzentrum, 53909 Zülpich St.Peter „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Freitag, den 18. April 2008 um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Tondorf. „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Über die Benin-Reise von Dr. Zschocke erschien am 16. April 2008 ein Bericht in der Kölnischen Rundschau. Zum Nachlesen bitte hier klicken.

Tondorfer Wurzelkinder auf Nußjagd

„Miteinander leben, der Natur auf der Spur“ ist das Motto des Kindergartens Tondorf. Zweimal wöchentlich geht es hinaus ins Freie. Im Herbst diesen Jahres sind die „Wurzelkinder“ den Haselmäusen auf der Spur. Sie sammeln Haselnüsse und forschen nach Knabberspuren, die die Haselmaus hinterlassen hat. Runde Löcher, ringförmig genagt, sind typisch dafür. Im September wurde die „Nußjagd “ ein Forschungsprojekt zur Verbreitung der Haselmaus  in NRW als Aktion der Naturschutzjugend (NAJU) unter Förderung der Nordrhein-Westfalen- Stiftung eröffnet: Im Hardtwald trafen sich die ersten Schulklassen mit dem Team der NAJU NRW und Mitgliedern des NABU-Kreis Euskirchen, um angenagte Nüsse zu suchen. Bald darauf startete unter Leiterin Inge Brand auch der Kindergarten Tondorf die Nußjagd rund ums Dorf. Die Anregung dazu kam von Dr. Anne Katharina Zschocke, die ehrenamtlich im NABU (Naturschutzbund) tätig ist. An einem Projekttag lernten die Kinder morgens, die verschiedenen Baumfrüchte Bucheckern, Eicheln und Nüsse zu bestimmen. Dann verwandelten sie sich selbst in Haselmäuse und forschten in Begleitung von Stoffhaselmaus „Finchen“ unter Sträuchern und Laub am Waldrand. Eine große Modellnuß half beim Bestimmen der Knabberspuren, denn auch Rötel- und Gelbhalsmaus, Specht und Eichhörnchen lieben Nüsse. Kleine Löcher bohrt der Haselnußbohrere, ein Rüsselkäfer in die Nußschale. Ein Märchen verriet den Kindern schließlich, daß auch ein Schatz im Wald vergraben sei. Natürlich wurde er gefunden. Er enthielt für jeden eine goldene Haselnuß und einen Brief, in dem sich die Zwerge bei den Kindergärtnerinnen und den Wurzelkindern für ihre Liebe zur Natur bedankten. Die mit typischen Nagespuren gefundenen Nüsse wurden zur NAJU nach Düsseldorf geschickt und wir warten gespannt, zu hören, ob es sich tatsächlich um Spuren der Haselmaus handelt. Jeder: Einzelne, Familien und Gruppen können noch bis zum 30. April 2010 bei der „Nußjagd“ mitmachen. Vielleicht entdecken wir in unserer Gemeinde noch mehr Spuren der Haselmaus? Faltblätter zur Aktion liegen im Naturzentrum in Nettersheim aus. Weitere Infos gibt es unter der NAJU-Seite www.nussjagd-nrw.de.
Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd

Aktion schwalbenfreundliches Haus

Schwalben leben schon seit Jahrtausenden als Kulturfolger mit dem Menschen am und im Haus. Sie haben ihr Schicksal damit als Schutzbefohlene in die Hände der Menschen gelegt. Die an Fassaden nistenden Mehlschwalben, wie auch die in Ställen, Carports oder Schuppen nistenden Rauchschwalben sind aber  hierzulande neuerdings in ihren Beständen gefährdet. Der NABU- Landesverband Nordrhein Westfalen hat zur Unterstützung der Schwalben beschlossen, ein positives Zeichen zu setzen und diejenigen Menschen und Häuser auszuzeichnen, bei und an denen die Glücksbringer willkommen sind.
Foto: G. Lessenich Foto: A. Raith
Anne Katharina Zschocke und NABU- Pressereferent Günter Lessenich überreichen die Auszeichnung an Bernd und Sigrid Henke- Elschner in Nettersheim, die sich seit vielen Jahren um Schwalbenschutz verdient gemacht haben.
Herr Zimmers aus Blankenheim- Wald hat an Haus und Hof 72 Nisthilfen für Schwalben angebracht und freut sich über die Auszeichnung durch den NABU- Landesverband NRW.

Frühlingsspaziergang mit

Umweltminister Uhlenberg

Zum Auftakt der Aktion Frühlingsspaziergänge wanderte Umweltminister Eckhard Uhlenberg am 30. März 2010 mit Prominenten aus der Eifel ein Stück des Kräuterweges, der Nettersheim und Bad Münstereifel verbindet. Er eröffnete damit die Frühlingsspaziergänge der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein- Westfalen (NUA), über die er die Schirmherrschaft übernommen hat. Bei der Auftaktveranstaltung wanderte man unter der Leitung der „Mutter der Kräuterpädagogik“  Brigitte Klemme vom Petershof der Kartsteinhöhe bis ins Urfttal. „Die Spaziergänge machen Lust, die erwachende Natur mit allen Sinnen zu erleben", sagte Uhlenberg. Die NUA richtet die Frühlingsspaziergänge mit Partnern vor Ort, wie Vereinen, Verbänden, Naturparken und Bildungseinrichtungen aus und ermöglicht damit vielen Menschen nach dem Winter ein Naturerlebnis unter kompetenter Anleitung.
A.K. Zschocke mit Umweltminister Uhlenberg Frühlingsspaziergang mit Umweltminister Uhlenberg
Kräuterpädagogin Brigitte Klemme, Vertreter des Landrates Manfred Poth, Anne Katharina Zschocke, Bürgermeister Büttner, Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (v.li.)
Anne Katharina Zschocke zeigt Umweltminister Eckhard Uhlenberg die weiblichen Blüten der Haselnuß

Zitate und ihre Herkunft

Es gibt Sätze, die als Zitate von berühmten Persönlichkeiten gelten, obwohl deren Herkunft nicht bewiesen ist oder von jemandem Anderes stammt. Sie werden Menschen in den Mund gelegt, um sich deren Autorität zunutze zu machen. Die Herkunft des angeblich vom griechischen Arzt Hippokrates zitierten Satzes: „Eure Nahrung soll Heilmittel und eure Heilmittel Nahrungsmittel sein.“ ist nicht bei ihm nachweisbar. Er ist weder in den überlieferten Worten des Hippokrates noch in den Schriften der Ärzteschule von Kos zu finden. * Der von 45 bis 120 n. Chr. in Griechenland als Gelehrter, Priester und Politiker lebende Plutarch schrieb in den Gesundheitsvorschriften seiner „Moralia“ (Kapitel 11;132,19) den Satz:  „Der Wein ist unter den Getränken das hilfreichste, unter den Arzneimitteln das angenehmste und unter den Nahrunsmitteln das schmackhafteste“. Die Herkunft der falsch übersetzen Fassung „Das Bier ist unter den Getränken das hilfreichste...“ scheint eine Vereinnahmung zu sein und findet sich als Werbung gerne bei Brauereien. * Dem griechischen Philosophen Parmenides aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird der Satz: „Gib mir ein Mittel, Fieber zu erzeugen und ich heile jede Krankheit“  in die Feder gelegt. Man findet auch die Fassung „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen...“. Zu diesem Zweck wird Parmenides gleich noch fälschlicherweise zum „Arzt“ erkoren. Diese Herkunft ist falsch. Von Parmenides wurde als alleiniges Werk die tiefsinnige Schrift „Über die Natur“ überliefert, in der nichts über Fieber steht. Auch beim griechischen Philosophen Platon (5.Jh.v.Chr), der ein philosophisches Lehrgedicht mit dem Titel „Parmenides“ schrieb, ist der Satz nicht zu finden.